Einem Buch, das man scheinbar als Künstler so gar nicht ernstzunehmend schreiben darf.
Zu dumm, dass man das dem Autor zu spät mitteilte, wobei er wohl einfach weitergeschrieben hätte.Zu sehr haben ihn die Zeilen gereizt, zu sehr wollte er das Wechselspiel der Künste schreiben.
http://fecht-hut.blogspot.de/2015/05/zwei-kunste-ein-buch.html
Auf der einen Seite steht:
Die Kunst des Stahls, der seit dem 14. Jahrhundert von sich behauptet eine Kunst zu sein, es immer und immer wieder aufs Neue beweisen muss und doch ebenso ambivalent wie kühl ist...
Auf der anderen Seite lehnt die Leinwand, die scheinbar schon immer als der Hort der Kunst gegolten hat, nichts mehr beweisen muss, es aber dennoch jedesmal aufs Neue tut...
Unterschiedlicher können sie kaum sein die zwei Künste und doch sind und waren sie immer verbunden. Über die Jahrhunderte hinweg ließen sie nie wirklich voneinander ab;
keine Seite schien ohne die andere lange glücklich zu sein,
keine scheint ihre eigene Geschichte ohne die andere fortsetzen zu können.
Denn wer denkt bei Albrecht Dürers Kunst schon an die Nürnberger Fechter?
Oder bei Caravaggio an ein Rapier und wilde Raufereien?
Im Buch wird der scheinbar zerschnittene Faden wieder aufgenommen und es kommen ein paar Details aus dem Schattendasein heraus, denn der Autor ist freischaffender Künstler und (historischer) Fechter. Sein Hauptmotiv ist der Schatten, der hier beides so leise verbindet...
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